In Deutschland führt ein Junge mit Schmetterlingskrankheit wieder ein normales Leben. Das weckt Hoffnung.

Experimentelle Therapie in Deutschland

Bisher galt die Krankheit als unheilbar. Ärzten am Universitätsklinikum Bochum ist aber eine Sensation geglückt: Ein 8-jähriger Schmetterlingsjunge kann nach einer experimentellen Gentherapie heute ein normales Leben führen. Vor rund zwei Jahren war er in lebensbedrohlichem Zustand ins Spital eingeliefert worden. Er hatte durch die Krankheit rund 60 Prozent seiner Oberhaut verloren. Die Ärzte entnahmen dem Jungen daraufhin für eine experimentelle Gentherapie ein Stück intakte Haut. Wissenschaftler in einem Labor im italienischen Modena behandelten die entnommenen Hautzellen des Jungen und bauten ein gesundes Gen in ihr Erbgut ein.

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